Obst



Die Bewirtschaftung und Pflege von alten, langjährig ungenutzten Obst-Beständen war von Anfang unser Anliegen. Im Vordergrund steht die Erzeugung von Keltereiobst.

In unseren Obstanlagen werden grundsätzlich keine  biologischen Pflanzenschutzmittel ausgebracht, die niedrigeren Erträge nehmen wir in Kauf.

Vorwiegend handelt es sich um Äpfel, aber auch um Birnen und Kirschen. Als obstbauliche Besonderheiten gibt es eine ehemalige Sortenversuchsanlage aus den Fünfziger Jahren mit über 130 verschiedenen Apfelsorten, die inzwischen bestimmt werden konnten, Holunder und Walnuß sowie ein Bestand von ungarischen Halb-Sauerkirschen.

Eine Bewirtschaftung oder auch Sanierung von Alt-Beständen kann nach unserer Erfahrung nur über Mehrfach-Nutzungen gelingen. Holzverwertung und Beweidung können die sehr wechselnden und unsicheren Erträge etwas puffern.

 

 

Wir gehen davon aus, daß nachhaltige Pflege auch hier auf Dauer nur über angepaßte Nutzungsweisen gewährleistet werden kann. Dazu zählen wir die Beweidung unserer Obstflächen durch die Rinder und Schafe unserer Nachbarn  sowie die Nutzung unserer Obstanlagen als Standquartier für die Bienenvölker einer BioImkerei.

Wildfrüchte



In den letzten Jahren hat die gezielte Anpflanzung von speziellem Keltereiobst wie Quitten, Pfirsichen und Aprikosen sowie verschiedensten Wildfrüchten an Bedeutung gewonnen.

In Zukunft können wir Ihnen auch seltenere Geschmacksrichtungen wie Speierling, Mispel, Cornelkirsche, Aronia, Eberesche und Felsenbirne anbieten.

Diese Wildfruchtpflanzungen bereichern die Landschaft, sind von hohem ökologischen Wert, passen zum Standort und Klimawandel . Sie „schenken“ uns auch besondere Aromen, die wir in der Kelterei nutzen möchten.