Ortsbild prägend, die "letzte" Ruine auf der Bergschäferei und ältester Gebäudeteil

Geschichte



Die Landwirtschaft hat Tradition auf dem Schäferberg. In längst vergangenen feudalen Zeiten wurde die Bergschäferei einst als ein Vorwerk der Familie von Flemming errichtet, zugehörig zur Gutsverwaltung in Garzin.

Nach dem Krieg erfolgte die staatliche Enteignung über die Bodenreform. Zu diesem Zeitpunkt waren auch die letzten Familienmitglieder in den Westen geflohen. Als nunmehr selbstständiger landwirtschaftlicher Betrieb war das Wirtschaften beschwerlich und Ende der sechziger Jahre erfolgte per staatlichem Beschluß der Anschluß an das nächstgelegene Volkseigene Gut, in diesem Fall an das VEG Prädikow.

Bis zur Wende wurde hier eine vielfältige Landwirtschaft mit Rindern, Schweinen, Schafen und Legehennen betrieben.

Alte, denkmalgeschützte Heerstraße nach Garzin mit Europäischem Fernradwanderweg R1

 

Nach der Wende wurden Flächen und Gebäude zwecks Privatisierung der Treuhand zugeordnet. So verwandelte sich im Laufe der Zeit der feudale Gutsbetrieb über eine volkseigene Wirtschaft in mehrere bäuerliche Privatbetriebe.