Berufliche Perspektiven auf der Bergschäferei



Obstbauer/Obstbäuerin mit Interesse an extensiven Produktionsverfahren, Streuobst/Agroforst, Beerenobst und Wildfrüchten gesucht

 

Aktuell bewirtschaften wir folgenden Obstbestand, der im Rahmen eines Pachtverhältnisses zu übergeben ist:

* 7,5 ha Äpfel mit einigen Birnen (Altbestand)

ehemalige Versuchsanlage des Erwin-Bauer-Institutes Müncheberg, aktuell erfasst: 130 Apfelsorten, Beweidung durch Mutterkuhherde

* 0,8 ha Walnuss (Altbestand)

* 0,5 ha Apfel (Altbestand)

* 0,3 ha Quitten und Pfirsiche, Beweidung durch Legehennen in Hühnermobil

* 0,2 ha Holunder, Beweidung durch Legehennen in Hühnermobil

* Stein-, Wild-, Beerenobst und Wein auf dem Hofgelände in geringem Umfang

(aktuelle Gesamtfläche 9,3 ha)

Für mögliche Neupflanzungen stehen Eigentumsflächen zur Verfügung, die langfristig angepachtet werden können. Bewässerung ist erforderlich, es handelt sich um eher leichte Standorte.

Attraktive obstbauliche Perspektiven auf der Bergschäferei

Erzeugung und Verarbeitung finden an einem Standort und auf demselben Hof statt.

Tafelware kann direktvermarktet und Verarbeitungsware hier vor Ort verarbeitet werden. Mindere Qualitäten und Übermengen können somit auch in kleineren Mengen gut verwertet werden.

Der gesamte Erzeugungsprozess bis zum Verkauf im Hofladen findet unter einem gemeinsamen Dach statt. Dieses Konzept lässt sich erfolgreich bewerben, die Produktion mit ihren einzelnen Schritten kann, z.B. an Hoftagen, attraktiv präsentiert werden.

Teilmengen der Ernte können nach Absprache über Hofladen/Lieferservice vermarktet werden, zusätzliche Partien jedoch auch über eigene, noch zu entwickelnde Vermarktungswege.

Bereits erprobte, überbetriebliche Beweidungskonzepte im Obst lassen sich weiter ausbauen:

Beweidung der Obstbestände am Hof durch Legehennen im Hühnermobil (Anschaffung eines weiteren Mobiles ist in Planung),

Beweidung von hofferneren Beständen durch Mutterkühe und Schafe von Nachbarbetrieben.

Die Obsterzeugung in Brandenburg ist insgesamt gering, und nur wenige Betriebe praktizieren ökologische Verfahren.

Auf der anderen Seite ist die Nachfrage in Berlin und Umgebung nach regional erzeugtem Kern-, Stein- und Beerenobst sehr groß und kann bei weitem nicht gedeckt werden.

Eine gezielte Most- oder Streuobstproduktion gibt es in Brandenburg kaum. Wir selbst können die steigende Nachfrage nach unseren Keltereierzeugnissen nicht bedienen und sind auf Rohwaren Zukauf angewiesen.

Gute Perspektiven bietet möglicherweise eine Obstproduktion mit nicht gestützten Bäumen unter Beregnung, bei der auch Tafelware anfällt, jedoch die Mostproduktion und eine insgesamt extensivere Erzeugung im Vordergrund stehen.

Für neue Verfahren dieser Art zwischen intensiver Plantagen Produktion und extensiver Streuobstbewirtschaftung, in die wahlweise Beweidungskonzepte integriert werden, sehen wir für unseren Standort Chancen.

Der Anbau von Beerenobst, im Umfang angepasst an die Direktvermarktung und/oder auch an die Selbsternte durch Kunden, könnte ein weiteres Standbein sein. Unsere Hofstelle befindet sich in einem gut besuchten Naherholungsgebiet, etwa 50 km östlich von Berlin gelegen und ist ein sehr günstiger Standort für Selbstpflücke und Direktvermarktung.

Mit dieser Aufstellung sollen keine Vorgaben gesetzt, sondern mögliche Perspektiven dargestellt werden.

Wen suchen wir für unseren Obstbau

Wir suchen eine fachlich versierte Person mit einer soliden obstbaulicher Ausbildung, möglichst vielfältigen praktischen Erfahrungen, Begeisterung für Obstbau, Landwirtschaft und berufliche Selbstständigkeit.

Der vorhandene Betriebszweig soll in einen eigenständigen Betrieb umgewandelt und im

Rahmen eines langfristigen Pachtvertrages weiterbewirtschaftet werden.

Die erforderlichen gesetzlichen, wirtschaftlichen, kaufmännischen und organisatorischen Kenntnisse sind vorhanden, oder aber sie werden sich gezielt angeeignet.

Kooperationswilligkeit und Kommunikationsfähigkeit sind wünschenswert, ebenso wie Interesse am Drumherum, so z.B. für Sorten, Wild Obst, Geschmack und Aromen, Verarbeitung, die Belange der Kunden, Naturschutz, Landschaftsgestaltung und Agroforst.

Notwendige Technik kann teilweise zur Verfügung gestellt werden, Platz und Gebäude sind vorhanden

Nach einer Phase der Einarbeitung, dem Kennenlernen des Standortes, der Partner und der übrigen Gegebenheiten, wünschen wir uns eine gezielte Weiterentwicklung des Betriebes und die Einbringung eigener Ideen, die vermutlich auch längerfristige Investitionen und schrittweise Neupflanzungen mit sich bringen.

Somit suchen wir einen unternehmerisch veranlagten Obstbauern, der bereit ist, sich beruflich und finanziell zu binden.

Im Zuge des anstehenden Generationswechsels suchen wir ebenfalls Nachfolger für unsere Hofkelterei. Wenn die fachlichen Anforderungen und die weitgehend gleichlaufenden Arbeitsspitzen im Obst und in der Kelterei, insbesondere zur Ernte, personell abgedeckt werden können, ist auch eine Übergabe der beiden Betriebszweige an eine Partei möglich.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung mit allen üblichen und aussagekräftigen Unterlagen, gerne in digitaler Form als PDF Datei (bitte achten Sie auf die Dateigröße des Anhangs). Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 12.08.18.

Auf unangemeldete Besuche und telefonische Nachfragen vor Erhalt Ihrer Unterlagen können wir aus zeitlichen Gründen nicht eingehen.

Betriebsverbund Bergschäferei

Garziner Straße 7 – OT Bergschäferei, 15345 Garzau-Garzin

kelterei(at)bergschaeferei.de


Obst-Verarbeiter/Obst-Verarbeiterin mit Interesse an handwerklicher Produktion von naturtrüben Säften, Fruchtweinen, Obstessigen und Konfitüren im Rahmen unserer Hofkelterei gesucht

 

Aktuell erzeugen wir im Rahmen der Eigenproduktion unserer Hofkelterei folgende Säfte und Mischsäfte in Bio-Qualität, die wir sowohl in Flaschen wie auch in Bag-in-Box Verpackungen abfüllen:

Apfelsaft

sortenreinen Apfelsaft

Apfelsaft mit Minze

Birnensaft

Quittensaft

Apfel-Birnensaft

Apfel-Quittensaft

Apfel-Birnen-Quittensaft

Rhabarbersaft

Apfel-Rhabarbersaft

Birnen-Rhabarbersaft

Rhabarber Nektar

Birnensaft mit Mispel

Holundersaft

Apfel-Holundersaft

Apfel-Rote Bete Saft

Apfel-Quitte-Rote Bete Saft

Apfel-Möhre-Rote Bete Saft

Apfelwein

Apfel Cidre

Der Gesamtverkauf im Jahr 2017 über Hofladen und Lieferservice betrug gut 30.000 Liter.

Attraktive  Perspektiven für Obstverarbeitung / Obstveredelung auf der Bergschäferei

Erzeugung und Verarbeitung finden an einem Standort und auf demselben Hof statt: ein direkter Zugriff auf Rohwaren ist möglich, keine weiten Transporte, keine Zwischenlagerung, direkte Absprachen z.B. zu Ernteterminen u. s.w.

Die Vermarktung befindet sich ebenfalls unter demselben gemeinsamen Dach. Belange der Vermarktung können somit direkt in den Verarbeitungsprozess einfließen, eine Produktion nach Absprache und Bestellung ist auf einfachem Wege realisierbar.

Der gesamte Erzeugungsprozess bis zum Verkauf im Hofladen findet an einem Ort statt.

Dieses Konzept lässt sich erfolgreich bewerben, die Produktion mit ihren einzelnen Schritten kann, z.B. an Hoftagen, attraktiv präsentiert werden.

Teilmengen können nach Absprache über Hofladen/Lieferservice vermarktet werden, zusätzliche Partien jedoch auch über eigene, noch zu entwickelnde Vermarktungswege.

In der Region Berlin-Brandenburg gibt es keine Tradition und Kultur der Obstverarbeitung wie z.B. in Süddeutschland und im Alpenraum. Somit gibt es auch für die Obstveredelung insgesamt eine große regionale Nachfrage.

Neben der Erzeugung von Obst- und Gemüsesäften, sehen wir zusätzliche Potentiale in der Produktion von Obstweinen und Essigen in Bioqualität (eine ungenutzte Essigmaschine ist vorhanden).

Das Gleiche gilt für die Verarbeitung von Steinobst und die Herstellung von Konfitüren.

Eine Erweiterung der Produktpalette und zeitliche Verlängerung der Keltereisaison durch die Verarbeitung von Beerenobst bietet zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten, ebenso die Herstellung von Likören aus vorhanden Früchten und Wildfrüchten.

Die Märkische Schweiz und der Müncheberger Raum ist ein Standort mit viel Obst und obstbaulicher Tradition, der Sortengarten Müncheberg befindet sich sozusagen gleich nebenan.

Während der Saison kollidiert die Eigenproduktion mit dem Lohnmostbetrieb. Um die Eigenproduktion voran zu bringen, soll der Lohnmostbetrieb bis auf weiteres ausgegliedert bleiben, eine spätere Übernahme ist jedoch möglich.

Im Berlin-Brandenburger Raum ist uns keine Kelterei mit Bioausrichtung bekannt.

Auch mit dieser Aufstellung sollen keine Vorgaben gesetzt sondern nur mögliche Perspektiven dargestellt werden.

Wen suchen wir für unsere Kelterei

Wir suchen eine fachlich versierte Person mit einer soliden Ausbildung in der Obstveredelung oder auch in der Lebensmittelverarbeitung. Wir wünschen uns praktische Berufserfahrungen, Begeisterung für Geschmack und Aromen, ländliche Produktion und berufliche Selbstständigkeit.

Die vorhandene Kelterei soll übernommen und in einen eigenständigen Betrieb umgewandelt werden.

Wir stellen uns vor, die Räumlichkeiten langfristig zu verpachten, Maschinen und Inventar sind zu übernehmen oder neu anzuschaffen.

Die erforderlichen gesetzlichen, wirtschaftlichen, kaufmännischen und organisatorischen Kenntnisse sind vorhanden, oder aber sie werden sich gezielt angeeignet.

Kooperationswilligkeit und Kommunikationsfähigkeit sind wünschenswert, ebenso Interesse am Drumherum, der landwirtschaftliche Erzeugung, den Belangen der Kunden, der Vermarktung und dem Hofgeschehen insgesamt.

Nach einer Phase der Einarbeitung, z.B. während der Saison 2018, wünschen wir uns eine gezielte Weiterentwicklung der Kelterei und die Einbringung eigener Ideen.

Somit suchen wir eine unternehmerisch veranlagte Person, die bereit ist, sich beruflich und finanziell zu binden und vertiefend mit bäuerlicher Obstverarbeitung zu beschäftigen.

Im Zuge des anstehenden Generationswechsels suchen wir ebenfalls Nachfolger für unseren Obstbau.

Wenn die fachlichen Anforderungen und die weitgehend gleichlaufenden Arbeitsspitzen im Obst und in der Kelterei, insbesondere zur Ernte, personell abgedeckt werden können, ist auch eine Übergabe der beiden Betriebszweige an eine Partei möglich.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung mit allen üblichen und aussagekräftigen Unterlagen, gerne in digitaler Form als PDF Datei (bitte achten Sie auf die Dateigröße des Anhangs). Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 12.08.18.

Auf unangemeldete Besuche und telefonische Nachfragen vor Erhalt Ihrer Unterlagen können wir aus zeitlichen Gründen nicht eingehen.

Betriebsverbund Bergschäferei

Garziner Straße 7 – OT Bergschäferei, 15345 Garzau-Garzin

kelterei(at)bergschaeferei.de